Literaturfrühling 2012

Kurt Langbein, Kurt Palm und Kurt - nein - Alois Nussbaumer. Der Literaturfrühling im Steinerwirt verspricht viel Spannung

ZellerLesen, die erfolgreiche Literaturinitiative von Buchhandlung Ellmauer und Stadtbücherei Zell am See, feiert heuer seinen 10. Geburtstag. Wir freuen uns sehr, dass viele Lesungen bei uns im Steinerwirt stattfinden. Einerseits, weil wir dadurch immer wieder besondere Menschen kennenlernen dürfen (Autoren und Besucher nälich). Andererseits, weil wir dadurch selbst mehr... lesen. Wir wünschen ZellerLesen alles Gute zum Geburtstag und freuen uns im Frühling auf folgende Veranstaltungen:

Freitag, 20.04.2012
LESUNG: Kurt Langbein "Radieschen von oben"

Mit Bittere Pillen begründete der Wissenschaftsjournalist Kurt Langbein einst seinen Ruf. Missstände aufzudecken wurde daraufhin zu seinem Spezialgebiet, im Gesundheitswesen gibt es wohl kaum einen Bereich, den er nicht hinterfragt, durchleuchtet und kritisiert hätte – Ärzte allen voran. Sein neuestes Werk unterscheidet sich jedoch von all den vorherigen dramatisch: Aus dem streitbaren Journalisten ist ein Betroffener geworden. Seit vielen Jahren leidet Kurt Langbein an Krebs. Den Kampf, den er gegen sein Prostatakarzinom führt, hat er in schonungsloser Offenheit aufgezeichnet. (Karin Pollack, DER STANDARD, Printausgabe, 20.2.2012). Erschienen bei Ecowin. In Zusammenarbeit mit ZellerLesen.
Beginn: 19.30 Uhr. Eintritt: frei



Freitag, 04.05.2012
LESUNG: Alois Nussbaumer "'Fremdarbeiter' im Pinzgau: Zwangsarbeiter - Lebensgeschichten"

Die vor einigen Jahren von der Republik Österreich getätigten Entschädigungszahlungen an die ehemaligen, auf österreichischem Gebiet eingesetzten und oftmals aus Osteuropa stammenden, zivilen Zwangsarbeiter haben die Tür zu einer lange verschwiegenen und hierzulande wenig beachteten Facette des Nationalsozialismus aufgestoßen. … Im Pinzgau kamen die polnischen, ukrainischen und russischen Frauen und Männer, neben den Kraftwerksbauten in Kaprun und Weißsee, vor allem auf den Bauernhöfen zum Einsatz. Bis auf diese Bauten, einige wenige fremdländisch klingende Familiennamen und mündlich erzählte Geschichten scheinen diese Menschen keine weiteren Spuren im Pinzgau hinterlassen zu haben. Zielsetzung dieses Buches ist daher, das Leben und Leiden der sogenannten “Fremdarbeiter” während des Nationalsozialismus und danach zu beleuchten (Kurzbeschreibung auf amazon.com). Erschienen bei Edition Tandem. In Zusammenarbeit mit ZellerLesen. Beginn: 19.30 Uhr. Eintritt: frei.



Donnerstag, 10.05.2012
LESUNG: Kurt Palm "Die Besucher"

Der Journalist Martin Koller liegt im Krankenhaus. Er wird von merkwürdigen Ohrgeräuschen gepeinigt, die ihn in eine tiefe Depression stürzen. Da erfährt er, dass seine Mutter im Sterben liegt. Er rafft sich auf und macht sich auf den Weg zurück in den Ort seiner Kindheit. Ein paar Tage ist er mit seiner Mutter allein. Dann kommen sie, die Besucher, und nehmen das ganze Haus in Beschlag. Sie sind überall: im Keller, in den Zimmern, auf dem Dachboden. Niemand weiß, woher sie kommen, niemand weiß, was sie wollen. Ein Alptraum beginnt. Erschienen im Residenz Verlag. In Zusammenarbeit mit ZellerLesen.
Beginn: 19.30 Uhr. Eintritt: frei




Freitag, 19.10.2012
Wir feiern! “10 Jahre ZellerLesen – ein literarischer Abend"

Ab 19.30 Uhr geben sich viele Autoren ein Stelldichein und lesen aus ihren aktuellen Texten. Für musikalische Unterhaltung sorgen Querschläger Fritz Egger und Peter Blaikner. Ein Muss für jeden Bücherfreund!

TERMIN FOLGT
ÖSTERREICH PREMIERE: Hannes Uhl "Das Kaprun Komplott"

Das Unglück vom 11. November 2000 im Tunnel der Kapruner Gletscherbahn war bis heute die grouml;sste Katastrophe der österreichischen Nachkriegszeit. Trotz jahrelanger Ermittlungen bleiben bis heute viele Fragen offen: Machte sich die östereichische Justiz zum Erfüllungsgehilfen des Tourismus? Deckte sie gar Staatsversagen? Antworten darauf geben Hubertus Godeysen und Hannes Uhl in diesem Buch. In Zusammenarbeit mit ZellerLesen.
Beginn: 19.30 Uhr. Eintritt: frei

info | news
steinerwirt-blogspot-com | 03-05-2012, 08:16

Mehr Urlaub mit der Zell am See-Kaprun Karte


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Die Region Zell am See-Kaprun bietet viele Attraktionen und Sehenswürdigkeiten, die Steinerwirt Gäste mit der Zell am See-Kaprun Karte kostenlos nützen können

Von 15. Mai bis 15 Oktober 2012 geniessen Steinerwirt Gäste den absoluten Urlaubsvorteil mit der Zell am See-Kaprun Karte. Die praktische Karte ermöglicht freien Eintritt in viele Freitzeiteinrichtungen der Region Zell am See-Kaprun und darüber hinaus. So bietet die Zell am See-Kaprun Karte wirklich "Ein Mehr an Möglichkeiten"! Für weitere Infos über die einzelnen Attraktionen verwenden Sie am besten die interaktive Karte von Google Maps auf dieser Seite. Hier finden Sie nicht nur die Ö,ffnungszeiten, sondern auch gleich einen praktischen Routenplaner.*

Übrigens: die Zell am See-Kaprun Karte ist für Gäste des Steinerwirt bei allen Pauschalen bereits inkludiert! Zum Beispiel unsere Angebote für Familien oder die Steinerwirt Golfpauschalen.


Alle kostenlosen Attraktionen der Zell am See-Kaprun Karte im Überblick

Schmittenhöhenbahnen Zell am See

1 kostenlose Bergfahrt und alle Talfahrten mit der Schmittenhöhe und unbegrenzte Berg- und Talfahrten mit CityXpress, Sonnenalm und Areitbahnen. Ideal für Wanderurlaube & Gipfelstürme! Tipp: Auffahrt mit dem CityXpress (200 m vom Steinerwirt), danach eine Wanderung zum Kindererlebnis "Schmidolin's Feuertaufe"!

Schifffahrt auf dem Zeller See

1 x kostenlose Rundfahrt von ca. 1 Stunde um den wunderschönen Zeller See. Geniessen Sie das traumhafte Panorama auf die Berge und Gletscher des Nationalparks Hohe Tauern. Die Schiffstation ist nur wenige Gehminuten vom Steinerwirt entfernt.

Hochgebirgsstauseen Kaprun

Unbegrenzte Zufahrt und Benützung der Aufstiegshilfen zu den Stauseen. Dort kann man auf der Staumauer bequem spazieren und die Verbindung von Natur und Technik bestaunen. Ein idealer Ausgangspunkt für schöne Wanderungen und ein traumhaftes Panorama erwarten Sie!

Strandbäder Zell am See

Genießen Sie die Badestimmung in den Strandbädern rund um den Zeller See. Üblicherweise hat der Zeller See Badetemperatur von Ende Juni bis September. Unbegrenzter kostenloser Eintritt. Das Strandbad Zell am See ist nur 5 Gehminuten vom Steinerwirt entfernt.

Gletscherbahnen Kaprun

1 kostenlose Bergfahrt auf den Gletscher bis auf 3029 Meter Höhe mit atemberaubenden Ausblicken. Wöchentlich geführte Gipfelstürme sowie alle Talfahrten gratis. Tipp: Eintritt in die neue Gletscherwelt 3000 mit Salzburg höchstgelegener Panoramaplattform, Ice Arean und Nationalpark Gallery!

Krimmler Wasserfälle

Besuchen Sie die mächtigsten Wasserfälle Europas und die fünftgrößten der Welt. Zirka eine Stunde bequemer Fußweg bis zum ersten Wasserfall. Wandern Sie auf den alten Samerwegen bis zum Krimmler Tauernhaus. Ein wunderbarer Ausflug für alle, die die Kraft der Natur hautnah erleben wollen!

Wildpark Ferleiten Fusch

Unbegrenzte Eintrittsmöglichkeit in einen der schönsten Wildparks mit ca. 200 Tieren mit 20.000m² am Fusse des Großglockners. Schöne, gemütliche Spazierwege mit Anbindung an das Naturschutzgebiet Käfertal. Dazu noch ein gemütliches Gasthaus zum Ausruhen nach der Wanderung.

Sigmund Thun-Klamm Kaprun

Unbegrenzt freier Eintritt in die Klamm. Seit Jahrtausenden bahnt sich das Gletscherwasser durch über 30 Meter tiefe Gräben seinen Weg durch den Fels. Dieses Schauspiel wurde erstmals 1893 durch einen Holzsteg erschlossen. Heute führt ein 320m langer Weg durch die beeindruckende Klamm.

Familienberg Maiskogel Kaprun

Mit der Maiskogel Seilbahn schweben Sie bequem und in wenigen Minuten von Kaprun auf 1.544 m. Auf gut ausgebauten Wanderwegen geniessen Sie die Natur und traumhaft schöne Ausblicke auf die Gletscher der Hohen Tauern. Tipp: der Streichelzoo neben der Terrasse der Maiskogel Alm!

Kitzlochklamm Taxenbach

Unbegrenzt freier Eintritt in die Klamm bei Taxenbach. Weiße Gischt und schimmernde Steinwände: durch die engen Felshänge schießen die brausenden Wasser der Rauriser Ache, ehe sie sich in das Salzachtal ergießt. Stege und Tunnel aus dem 16. Jahrhundert erschließen die Klamm. Tipp: der Rundgang zur idyllischen Einsiedelei.

Vorderkaserklamm St. Martin

Unbegrenzt freier Eintritt in die Klamm. Das Ende der Eiszeit, als das Gletschereis abgeschmolzen war, war die Geburtsstunde der Vorderkaserklamm in St. Martin bei Lofer. Die Klamm ist 400 m lang und 80 m tief. 51 Holzstege mit 35 Stiegen und 373 Stufen führen hindurch. Tipp: der Orchideenweg!

Seisenbergklamm Weissbach

1831 errichteten Holzknechte einen einfachen Weg durch die 600 Meter lange Seisenbergklamm in Weissbach bei Lofer, um mit Hilfe des Wassers Holz zu transportieren. Tipp: der ca. 3,5 km lange Erlebnisweg mit vielen interessanten Stationen neben der Klamm (auch mit Kinderwagen gut befahrbar).

NationalparkWelten Mittersill

Unbegrenzter Eintritt in die einzigartigen, naturnahen NationalparkWelten über den Nationalpark Hohe Tauern. Lernen Sie die Faszination der hochalpinen Fauna und Flora und die Besonderheiten alpiner Lebensweise kennen. Besonders empfehlenswert für Familien mit Kindern ab 3 Jahre.

Hallenbad Zell am See

Freuen Sie sich auf ein völlig neues Schwimm- und Erholungsgefühl mit 74-Meter-Wasserrutsche, Sprungturm, 25-m-Sportschwimmbecken, ein eigenes Kleinkinderbecken mit Piratenspielschiff und Dampfbad. 3 Gehminuten vom Steinerwirt entfernt. Unbegrenzte Eintrittsmöglichkeit!

Bergbaumuseum Leogang

Im Bergbau- und Gotikmuseum, erwarten Sie zahlreiche Geschichten aus dem historischen Bergau der Region sowie eine weltweit einzigartige Sammlung von gotischen Heiligenfiguren au dem gesamten Alpenraum. Unbegrenzte Eintrittsmöglichkeit ins Bergbaumuseum.

Schaubergwerk Leogang

Der einst berühmte Silber-, Quecksilber-, Kupfer-, Blei-, Nickel-und Kobaltbergbau zählt zu den ältesten noch zugänglichen Bergbauanlagen im Bundesland Salzburg. 6 Jahrhunderte Bergbaukunst und -kultur werden dokumentiert. Unbegrenzte Eintrittsmöglichkeit ins Schaubergwerk.

Vötters Fahrzeugmuseum Kaprun

Über 200 Exponate zeigt Helmut Vötter in seinem Museum in Kaprun. Vom Porsche 356 Cabrio bis zu vielen Kleinwägen - die der Sammler übrigens ungemein schätzt - gibt es viel zu entdecken! Ein kleiner Ausflug in die Geschichte des Automobils.

Heimatmuseum Schloss Ritzen Saalfelden

Original Pinzgauer Bauernstube und Rauchkuch'l, traditionelle Trachten und Bräuche und eine hervorragende Sammlung von Krippen. Im Pinzgauer Heimatmuseum Schloss Ritzen in Saalfelden macht man immer interessante Entdeckungen. Tipp: im Untergeschoss finden Sie ein Landschaftsmodell der umliegenden Bergwelt.


Der Vorteil liegt auf der Hand


 


Normalpreis


Für Sie

1 x Kitzsteinhorn mit Gletscherwelt 3000 Eu 29,50 kostenlos
1 x Hochgebirgsstauseen in Kaprun Eu 21,00 kostenlos
1 x Berg- & Talfahrt mit der Schmittenhöhenbahn Eu 20,00 kostenlos
1 x Berg- & Talfahrt mit den Maiskogelbahnen Eu 11,00 kostenlos
1 x Eintritt ins Hallenbad Zell am See Eu 10,60 kostenlos
1 x Eintritt Bergbaumuseum & Schaubergwerk Eu 10,20 kostenlos
1 x Seerundfahrt mit der MS Schmittenhöhe Eu   9,50 kostenlos
1 x Eintritt in die NationalparkWelten Eu   8,50 kostenlos
1 x Eintritt in den Wildpark Ferleiten Eu   7,00 kostenlos
1 x Eintritt ins Strandbad Zell am See Eu   6,00 kostenlos
1 x Eintritt in die Seisenbergklamm Eu   3,70 kostenlos
1 x Eintritt ins Heimatmuseum Schloss Ritzen Eu   3,60 kostenlos
1 x Eintritt in die Vorderkaserklamm Eu   3,50 kostenlos
1 x Eintritt in die Sigmund-Thun Klamm Eu   3,00 kostenlos
1 x Eintritt zu den Krimmler Wasserfällen Eu   2,50 kostenlos

 


Eu 149,60


Eu 0,-




*Wir hoffen, Sie finden unsere Google Maps Karte nützlich und interessant. Es war nämlich ziemlich viel Arbeit, sie zu bauen! Und wenn Sie Vorschläge haben, wie sie noch besser werden kann, dann freuen wir uns auf Ihr Mail an office@steinerwirt.com.

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steinerwirt-blogspot-com | 27-03-2012, 07:30

Golf im Salzburger Land: die Region Zell am See


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Die Region Zell am See-Kaprun bietet Golfbegeisterten 2 x 18-Loch Championship Courses und ist der ideale Ausgangspunkt zu den schönsten Golfplätzen im Salzburger Land

Umschlossen von Grossglocknermassiv, Kalkalpen und Kitzbüheler Alpen liegt Zell am See malerisch am Ufer des vier Kilomenter langen und einhalb Kilometer breiten Zeller Sees. Neben einer malerischen historischen Altstadt bietet die Region eine Vielzahl von Sport- und Ausflugsmöglichkeiten und beste Infrastruktur für Erholungs- und Aktivurlauber sowie für Veranstaltungen im Ferry Porsche Congress Center. Zell am See ist die optimale Homebase für einen Golfurlaub im Salzburger Land - 7 Golfplätze (1 x 36-Loch Anlage in Zell am See sowie weitere 6 x 18-Loch Plätze) befinden sich im Umkreis von 50 km. Zell am See ist von Salzburg aus in einer Autostunde erreichbar (85 km), nach München sind es circa zwei Autostunden (200 km).


Alle Golfplätze in der Region Zell am See im Überblick

Golfclub Zell am See Kaprun Saalbach-Hinterglemm
Eingebettet in das flache Gelände zwischen den mächtigen Gletschern der Hohen Tauern und den sanften Grasbergen der Kitzbüheler Alpen, befinden sich die zwei 18 Loch Championship Courses "Schmittenhöhe" und "Kitzsteinhorn". Golfgrössen wie Greg Norman, Severiano Ballesteros, Bernhard Langer, John Daily, Annika Sörenstam und Laura Davies haben bereits hier gespielt. Der Club ist Mitglied der "Leading Golf Courses Austria" und wurde mit dem Golf Revue Award für den "Golfclub des Jahres 2011" ausgezeichnet. (Webseite: www.golf-zellamsee.at)

Golfclub Mittersill-Stuhlfelden
Grossglockner und Grossvenediger sind zwar in Sichtweite, trotzdem liegt der 1999 gegründete Golfclub in durchwegs flachem Gelände. Die Länge des Parcours (Par 70) beträgt 5.720 m für die Herren und 5.056 m für die Damen. Zahlreiche Heustadel auf dem Kurs sorgen für alpenländisches Flair und das Clubrestaurant ist wohl das gemütlichste Hole 19 weit und breit. (Webseite: www.golf-mittersill.at)

Golfclub Urslautal Saalfelden Maria Alm
Auf einem sonnigen Hochplateau am Fusse des Steinernen Meeres liegt der Golfclub Urslautal (Par 71 - Herren: 5.738 m (Gelb) - Damen: 4.933 m (Rot)). Der Kurs ist abwechslungsreich, mal wird es lang und hügelig, dann wieder schmal und eben. "Manchmal trickreich, aber immer fair" steht auf der Webseite - und dem ist nichts hinzuzufügen. Ausser vielleicht, dass hier die schnellsten Greens der Region zu finden sind. (Webseite: www.golf-urslautal.at)

Golfclub Gut Brandlhof
Wenn's um den Brandlhof geht, dann scheiden sich die Geister. Enge Fairways, viel Wasser, die Felsen der Steinberge in unmittelbarer Nähe: was manche als beengend empfinden, ist für die anderen eine spannende Herausforderung. Auf jeden Fall sollte man ein paar Bälle auf Vorrat mitnehmen. Die Saalach schlängelt sich durch die Anlage - ganze sechsmal muss der Fluss überspielt werden. Für schwache Nerven auf der Runde ist da kein Platz. (Webseite: www.brandlhof.com/golfclub.asp)

Golfclub Goldegg
Mit 5.553 m (Herren) bzw. 5041 m (Damen) ist Goldegg zwar kein ausgesprochen langer Platz. Longhitter brauchen trotzdem ein gehöriges Mass an Präzision, um hier zu reüssieren. Nicht umsonst hat Goldegg mit Par 72 einen Slope von 126. Die Anlage liegt auf einem malerischen Hochplateau über dem Salzachtal - und wer einen Blick auf die Natur wirft, der entdeckt hier neben Minze und Johanniskrauf auch die im Gebirge ässerst seltene Schwarzerle. (Webseite: www.golfclub-goldegg.com)

Golfclub Kitzbühel-Schwarzsee-Reith
Mit wunderbaren Ausblicken auf Kitzb6uuml;heler Horn und Wilder Kaiser lockt der Golfclub Schwarzsee-Reith. Aber wer glaubt, dieser Platz sei ein Spaziergang, der nehme sich in Acht: mit einer Länge von 5963 m (Herren) bzw. 5047 m (Damen) kommt man hier leicht ins Schwitzen. Aber trösten Sie sich: Diese Erfahrung machten bereits die Pros der "Golf European Challenge Tour", die 2003 hier spielten.
(Webseite: www.golf-schwarzsee.at)

Golfclub Gastein
Der Golfclub Gastein ist einer der traditionsreichsten Golfclubs Österreichs - seit 1960 wird hier Golf gespielt. Der ursprüngliche 9-Loch Platz wurde 2004 auf 18 Loch (Par 71, Slope 121) erweitert und ist 5576 m (Herren) bzw. 4970 m (Damen). Und Gastein ohne Thermalwasser wäre nicht Gastein: sogar hier sprudelt es mitten am Platz - am Loch 6 nämlich - aus dem Brunnen. (Webseite: www.golfclub-gastein.com)


Golfurlaub mit der Golf Alpin Card

Unter "Golf Alpin" haben sich 28 Golfclubs und Golfhotels im Salzburger Land und in Tirol zusammengeschlossen. Die Kombination aus attraktiven Golfplätzen und Hotels mit Know-how am Golfsektor hat Golf Alpin zum wichtigsten Player in Sachen Golfurlaub gemacht. Die Golf Alpin Card gilt bei den 28 Golf Alpin Partnerclubs im Salzburger Land und in Tirol. Ausserdem wird die Card in weiteren 16 "Abspielclubs" akzeptiert (hier kann die Golf Alpin Card zwar benützt, aber nicht gekauft werden).

Die Golf Alpin Card ist bei allen Partnerclubs erhältlich, und zwar in zwei Varianten: entweder mit 5 oder mit 3 Greenfees. Die Card kann auch an Wochenenden und Feiertagen ohne Zuschlag verwendet werden und gilt ab Kauf bis zum Ende der Folgesaison. Ein Golfurlaub mit der Golf Alpin Card kommt deutlich günstiger, als die Greenfees einzeln zu kaufen. Die Golf Alpin Card ist auf allen hier angeführten Golf- plätzen gültig (bitte beachten Sie trotzdem die Handicapvorgaben der einzelnen Clubs.

Am besten ist es, die Golf Alpin Card in Verbindung mit einem Hotelpackage zu buchen. Infos über die Golfpauschalen im Boutique Hotel Steinerwirt in Zell am See finden Sie hier.

hotel | info
steinerwirt-blogspot-com | 20-03-2012, 19:32

Das Steinerwirt Filmarchiv - wir zeigen Geschichte Teil II

8 mm Originalfilme aus dem Privatarchiv des Steinerwirts. Teil II: Grossglockner Hochalpenstrasse 1961 (feat. Alec Troniq)

Die Leidenschaft des Filmens
In den frühen 1950er Jahren entdeckte meine Grossmutter Julie Schwaninger die Leidenschaft des Filmens. Fast vier Jahrzehnte lang dokumentierte die Steinerwirtin das Leben ihrer Familie sowie zeitgeschichtliche Ereignisse. Wenn wir meine Grossmutter im Steinerwirt besuchten, dann stand immer eine Filmvorführung auf dem Programm. Das waren bestimmt die schönsten Nachmittage meiner Kindheit. Das Surren des Projektors, das verdunkelte Wohnzimmer im Steinerwirt, dazu die Kommentare der ganzen Familie. Und als wir älter waren, durften wir selbst den Eumig P8 Projektor bedienen. Nach dem Tod meiner Grossmutter liess mein Bruder Stefan die Filme digitalisieren und schuf so die Grundlage für das "Steinerwirt Filmarchiv".

Grossglockner Hochalpenstrasse 1961 (feat. Alec Troniq)
Dieser Film wurde 1961 gedreht, der Natur nach nach zwischen Mitte September bis Mitte Oktober. Es ist ein Sonntagsausflug meiner Familie auf den Grossglockner, also mein Grossvater und meine Grossmutter Julie Schwaninger, mein Vater und seine Geschwister. Die Sonntagsausflüge meiner Familie waren grundsätzlich Ausflugsfahrten. Während andere Kinder mit Rucksäcken bepackt die Berge rauf und runter liefen, erkundete meine Familie die Heimat mit dem Auto. Daran hat sich auch zwei Generationen später wenig geändert, wie ich gestehen muss. Dafür kenne ich mittlerweile jedes Heimatmuseum, jede Mineraliensammlung und jeden Wildpark im Umkreis von fünfzig Kilometern. Der in Ferleiten, am Fuss der Glocknerstrasse, ist übrigens mein Lieblingstierpark. Unter anderem auch deshalb, weil es hier ein sehr nettes Wirtshaus gibt. Der Track "The hills ashore" von Alec Troniq wurde dankenswerterweise unter einer Creative Commons License veröffentlicht. Thanks, Alec - we love your music! Automobilliebhaber (sic!) werden den VW T1 Bulli schätzen. Ist ja auch wirklich stylish in Rot-Weiss. Und wer genau hinsieht, kann auch erkennen, wer den Bus über die Passstrasse lenkt. Der Grossvater ist es jedenfalls nicht, der schaut ja oben beim Fenster raus. Und die Oma filmt. Aber mehr sei nicht verraten.


Die Grossglockner Hochalpenstrasse

Die Grossglockner Hochalpenstrasse führt auf 36 Kehren durch das Herz des Nationalpark Hohe Tauern. Sie beginnt in Ferleiten im Fuschertal, 12 km von Zell am See entfernt und verbindet Salzburg, Osttirol und Kärnten. Die Glocknerstrasse wurde in den 1930er Jahren nach Plänen von Ing. Franz Wallack errichtet. Alle wichtigen Infos findet ihr im Wikipediaeintrag auf http://de.wikipedia.org/wiki/Grossglockner Hochalpenstrasse.


Das Steinerwirt Filmarchiv

Das "Steinerwirt Filmarchiv" veröffentlicht ausgewählte Filme aus dem privaten Fundus meiner Grossmutter Julie Schwaninger. Ein Hauptziel ist die Darstellung des Alltags in Zell am See im vergangenen Jahrhundert. Darüberhinaus zeigen wir auch Filme, die mittlerweile historischen Wert besitzen. Sollte jemand Interesse an dem einen oder anderen Material haben, zum Beispiel für ein Kunstprojekt, dann bitten wir um Kontaktaufnahme unter js2044@gmail.com. Wir wünschen viel Vergnügen mit dem Steinerwirt Filmarchiv - und freuen uns besonders über Kommentare!

video | zell am see
steinerwirt-blogspot-com | 20-03-2012, 06:14

Kinderbetreuung im Restaurant...

Miniclub - Kinderbetreuung im Restaurant">

Der Steinerwirt Miniclub: fröhliche Kinder und entspannte Eltern

Für Familien mit Kleinkindern ist ein Restaurantbesuch selten ruhig und erholsam. Meist endet die ohnehin kurze Aufmerksamkeitsspanne der Kinder genau zu dem Zeitpunkt, an dem die Eltern ihre Mahlzeit serviert bekommen. Die Folge sind Hektik und Stress bei der ganzen Familie. Ein gemütliches Abendessen stellt man sich anders vor.

Deswegen haben wir den Steinerwirt Miniclub ins Leben gerufen. Hier werden unsere jüngsten Restaurantgäste nach dem Essen bestens betreut. Wir legen grossen Wert darauf, dass die Kinder gut aufgehoben sind – unsere Hauptbetreuerin Jamie hat eine abgeschlossene pädagogische Ausbildung und alle Spielgeräte sind absolut kindergartentauglich. Und der Miniclub ist mehrsprachig: Deutsch, Englisch, Schwedisch und Niederländisch werden derzeit angeboten.

Der Miniclub ist ein kostenloser Service für alle Gäste des Steinerwirts und ist im Winter täglich von 18 bis 21 Uhr geöffnet. Das Konzept ist klar: die Eltern geniessen die Zeit im Restaurant und die Kinder haben eine tolle Zeit im Miniclub. So ist der Besuch im Wirtshaus wieder, was er sein soll: ein erholsamer Genuss für die ganze Familie.

2010/11 steinerwirt restaurant 001

Story: Familie Müller beim Steinerwirt
Familie Müller und die beiden Töchter Neele (7 Jahre) und Marie (4 Jahre) sind auf Winterurlaub in Zell am See. Sie wohnen in einem schönen grossen Ferienapartment in der Nähe des Skilifts, an dem sich auch die Kinderskischule befindet. Die ersten Abende waren alle vom Skifahren so müde, dass sie daheim gekocht haben, aber heute wollen sie Essen gehen. Aber wohin? Das Restaurantangebot ist gross. Pizza? Mexikanisch? Oder doch zum Chinesen? Ein richtig gutes Wiener Schnitzel wäre auch mal wieder schön. “Fragen wir doch unsere Vermieterin”, schlägt Frau Müller vor. “Also wenn Sie gut Österreichisch Essen gehen wollen, dann besuchen Sie doch den Steinerwirt. Ausserdem gibt es dort den Miniclub mit Kinderbetreuung am Abend”, empfiehlt Frau Weiser. Die Müllers nehmen die Empfehlung gerne an und Frau Weiser ist so freundlich und reserviert einen Tisch beim Steinerwirt.

Kurz nach 18 Uhr betritt die ganze Familie das Restaurant. Sie werden freundlich begrüsst und an ihren Tisch begleitet. Der Ober bringt die Kinderspeisekarte, die gleichzeitig als Malset dient und Farbstifte. “Wo ist denn nun der Miniclub?”, fragt Marie. Die Kinder können es kaum erwarten. “Jetzt sucht euch in Ruhe etwas zum Essen aus, und dann könnt ihr sofort los”, beruhigen sie die Eltern. “Möchtet ihr vielleicht ein Dornröschen? Das ist Gemüse mit Spiegelei. Oder doch vielleicht ein kleines Schnitzel?” Das Gemüse klingt zwar gut, aber heute ist Schnitzeltag für Neele und Marie.

Steinerwirt - the tasty Zell am See hotel

Während die Eltern die Suppe essen, kommen auch schon die Schnitzel für die Kinder. “Fein, dann können wir in Ruhe unseren zweiten Gang geniessen”, denken Herr und Frau Müller. Auf einmal nähert sich eine blonde junge Frau dem Tisch. “Hallo, ich bin Jamie vom Miniclub. Wenn ihr mit dem Essen fertig seid, dann könnt ihr zu mir in den Miniclub kommen.” Die ganze Familie findet Jamie auf Anhieb sehr sympathisch und Neele und Marie essen sogar ein bisschen schneller als sonst. Jetzt aber ab zum Spielen! Aber wohin? Schon ist ein Ober zur Stelle und führt die ganze Familie zum Miniclub. Herr und Frau Müller gehen mit – sie sind auch neugierig geworden. Im Miniclub fühlen sich die Kinder auf Anhieb wohl. Es gibt viele Spielsachen und es sind schon einige Kinder da. Und Jamie hat das Ganze offenbar sehr gut unter Kontrolle. Entspannt nehmen Herr und Frau Müller wieder im Restaurant Platz. Nach kurzer Zeit werden ihre Hauptspeisen serviert. “Schon angenehm, so ein Essen ohne die Kinder”, meint Herr Müller. Sie bestellen noch Salzburger Nockerl zur Nachspeise. Die sollen hier nämlich besonders gut sein.

Steinerwirt´s Salzburger Nockerl - das Rezept

Die Eltern unterhalten sich in Ruhe und geniessen den Abend. Viel zu schnell vergeht die Zeit, und plötzlich ist es schon dreiviertel Neun. Frau Müller bezahlt die Rechnung und dann machen sich die Eltern auf in Richtung Miniclub. Neele und Marie sind müde, aber überglücklich. Auch Jamie macht sich auf den Heimweg. Das macht den Abschied vom Miniclub leichter. Den Weg ins Hotel erzählen die Kinder von ihren tollen Abenteuern im Miniclub. Und beim Zubettgehen flüstert Marie ihrer Mutter schläfrig ins Ohr: “Mama, wenn wir wieder essen gehen, dann nur dort, wo es einen Miniclub gibt, versprochen?”

Some rest, finally...

Photography: Gernot Gleiss, Klagenfut, Johannes Schwaninger

info | wirtshaus
steinerwirt-blogspot-com | 26-02-2012, 12:03

Eisstockschiessen auf dem Zeller See

Das Eisstockschiessen - eine kurze Einführung in die Regeln und Bräuche

Sobald es im Jänner kälter wird, warten alle Zeller gespannt darauf, bis der See zufriert. Dann werden die Eisstöcke vom Dachboden geholt und ab gehts zum Eisstockschiessen. Aber wie funktioniert das eigentlich? Zwei gleichgrosse Mannschaften spielen gegeneinander, wobei jeder Spieler einmal schiessen darf. Sieger ist die Mannschaft, die es schafft, einen ihrer Eisstöcke am nächsten zum "Dozen", einem ca. 10 cm grossen Holzwürfel, zu platzieren. Jede Mannschaft bestimmt einen "Moar", also einen Kapitän. Der Moar darf als einziger zweimal schiessen - als erster und als letzter. Ausserdem bestimmt er, welcher seiner Spieler als nächtes schiesst, wohin und wie "laut", also wie stark. Die beiden Moare eröffnen das Spiel. Der Moar, dessen Eisstock weiter vom Dozen entfernt ist, ist mit seiner Mannschaft am Zug. Jeder Spieler versucht nun, seinen Stock am nächsten zum Dozen zu platzieren. Gelingt ihm dies, so ist nun die andere Mannschaft am Zug. Haben alle Spieler einer Mannschaft geschossen und sind trotzdem nicht in Siegerposition, dann ist zum Schluss nochmals der "Moar" dran. Dies wird mit dem traditionellen Ruf "Moar auf!" begleitet. Ein guter Moar kann eine Partie durchaus umdrehen, gerade wenn gleichgute Mannschaften gegeneinander antreten. Meistens wird auf mehrere gewonnene Runden, sogenannte "Kehren", gespielt. Für den "Siegermoar", den "Verlierermoar" und jeden "Kehrschuss" (der Spieler, dessen Schuss die Kehre gewonnen hat) werden ausgezeichnet.

Im Ober- und Unterpinzgau ist das Eisstock- bzw. Bahnenschiessen (im Sommer) ein Volkssport, der Jung und Alt begeistert. Besonders beliebt ist das Prä-Eisschiessen. Dabei treten Mannschaften mit oft über 50 Spielern gegeneinander an. Ein traditionelles Prä-Eisschiessen findet jedes Jahr am Faschingssonntag in der historischen Altstadt von Zell am See statt, wenn Zeller gegen Schüttdorfer schiessen.

tradition | spiel
steinerwirt-blogspot-com | 20-02-2012, 12:41

art:calendar by Nina Levett

Pop, Punk, Porn & Pain: Ein guter Kalender zeigt mehr als das Datum

Im Sommer 2010 kontaktierten uns Thomas und Jörg Ludwig von ludwig:media. Ob wir nicht Interesse hätten, gemeinsam einen Kunstkalender herauszugeben. Es fehle eigentlich nur mehr ein geeigneter Künstler. Kunstkalender: Die Idee gefiel uns. Mit Heidi Popovic fanden wir auch schnell einen phantastischen Partner für die künstlerische Umsetzung. Als wir wenige Wochen später das fertige Werk in den Händen hielten, waren wir sehr happy und auch ein bisschen stolz. Der Steinerwirt 1493 art:calendar würde keine Eintagsfliege bleiben, soviel war klar.

Aber wie es nun einmal so ist: manchmal vergeht die Zeit einfach zu schnell. Meistens dann, wenn es eilt. Es wurde Frühling, der Sommer zog ins Land, und weit und breit war kein geeigneter Künstler für die 2012 Edition in Sicht. Kunst für einen Kalender passiert grundsätzlich nach dem Eliminationsverfahren: keine filigranen Arbeiten, kein Monochrom, keine Oberflächenhaptik, keine Skulpturen. Fotokunst oder plakative Pop Art passen unserer Meinung nach am besten.

Wir hatten mit das Projekt gedanklich fast schon ad acta gelegt. Ausserdem musste die neue Ausstellung mit Heidi Popovic in der Kunstgalerie im Steinerwirt organisiert werden. Wir waren gerade in Salzburg in der Galerie Budja und holten die Bilder ab, da machte es in meinem Kopf "Klick". Die Bilder, die dort an der Wand hingen, waren absolut perfekt. Nina Levett, sehr spannend. Dank Heidi war der Kontakt sehr schnell hergestellt, und Nina Levett war nicht nur sehr nett, sondern auch ungemein schnell und organisiert. Das Team von ludwig:media brach alle Rekorde. Sogar der Buchbinder hielt Wort. Wir waren am Ziel.

About Nina Levett
"Mein Werk ist am besten mit drei bis fünf P's zusammengefasst: Pop, Punk und Porn - und vielleicht Protest. Aber Protest klingt so streng - Pain passt wahrscheinlich besser." Nina Levetts Werk wurde unter anderem im Österreichischen Museum für Angewandte Kunst in Wien, im Alessi-Museum und in Galerien in Europa, Asien und den USA gezeigt. Die Könstlerin lebt und arbeitet in Wien. (Quelle: www.ninalevett.com)

kunst | design
steinerwirt-blogspot-com | 04-02-2012, 14:30

Das Steinerwirt Filmarchiv - wir zeigen Geschichte Teil I

8 mm Originalfilme aus dem Privatarchiv des Steinerwirts. Teil I: Nixon und Kissinger in Salzburg


Die Leidenschaft des Filmens
In den frühen 1950er Jahren entdeckte meine Grossmutter Julie Schwaninger die Leidenschaft des Filmens. Fast vier Jahrzehnte lang dokumentierte die Steinerwirtin das Leben ihrer Familie sowie zeitgeschichtliche Ereignisse. Die ersten Filme waren noch in Schwarz-Weiss, aber bereits in den 60er Jahren kaufte sie eine Farbkamera. Wenn wir meine Grossmutter im Steinerwirt besuchten, dann stand immer eine Filmvorführung auf dem Programm. Das waren bestimmt die schönsten Nachmittage meiner Kindheit. Das Surren des Projektors, das verdunkelte Wohnzimmer im Steinerwirt, dazu die Kommentare der ganzen Familie. Und als wir älter waren, durften wir selbst den Eumig P8 Projektor bedienen. Nach dem Tod meiner Grossmutter liess mein Bruder Stefan die Filme digitalisieren und schuf so die Grundlage für das "Steinerwirt Filmarchiv".

Das "Steinerwirt Filmarchiv" veröffentlicht ausgewählte Filme aus diesem privaten Fundus. Ein Hauptziel ist die Darstellung des Alltags in Zell am See im vergangenen Jahrhundert. Darüberhinaus zeigen wir auch Filme, die mittlerweile historischen Wert besitzen. Wir stellen diese Aufnahmen gerne zur Ansicht online - aber bitte respektieren Sie unsere Urheberrechte. Wie heisst es so schön: all rights reserved! Sollte jemand Interesse an dem einen oder anderen Material haben, zum Beispiel für ein Kunstprojekt, dann bitten wir um Kontaktaufnahme unter js2044@gmail.com.

Nixon und Kissinger in Salzburg
In Teil I unserer neuen Serie präsentieren wir deshalb ein echtes Highlight unserer Sammlung. Der Film "Nixon und Kissinger in Salzburg" wurde anlässlich des Treffens von Richard Nixon mit Bundeskanzler Bruno Kreisky am 22. Mai 1972 gedreht - also vor fast 40 Jahren. Es war dies der einzige offizielle Staatsbesuch eines amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten in Salzburg. Der Film zeigt die Ankunft von Nixon und Aussenminister Henry Kissinger in Schloss Klessheim sowie den Take-Off der Air Force One in Richtung Moskau. Es ist erstaunlich, wie wenig Tamtam um diesen Besuch gemacht wurde: kaum Sicherheitsvorkehrungen, vielleicht fünfzig Journalisten, und mein Onkel Ernst Schwaninger mit der Kamera live dabei. Er ging damals in Salzburg zur Hotelfachschule, die im Schloss untergebracht war. Am Ende des Films ist auch mein Vater Hans Schwaninger zu sehen - diese Aufnahmen wurden im Kavalierhaus Klessheim gemacht, wo bis heute das Burscheninternat der Hotelfachschule untergebracht ist.

Wir wünschen viel Vergnügen mit dem Steinerwirt Filmarchiv - und freuen uns besonders über zahlreiche Kommentare!

geschichte
steinerwirt-blogspot-com | 19-01-2012, 18:01

Die Zeller Tresterer beim Steinerwirt

Zeller Tresterer 2012: Kopfschmuck


Lebendige Tradition und ehrliches Brauchtum: Die Zeller Tresterer beim Steinerwirt


Am 6. Januar besuchen die Tresterer die traditionsreichen Wirtshäuser von Zell am See. Mit ihren bunten Gewändern aus Seidenbrokat, gebleitet von Perchten, Musikanten, Habergoass, Krapfenschnapper und vielen anderen Figuren wünschen sie "an Fried, an G'sund und an Reim". Wir freuen uns sehr, dass dieses wunderschöne echte Brauchtum erhalten bleibt und es ist uns eine Ehre, die Tresterer im Steinerwirt zu bewirten! Auf der Webseite der Zeller Tresterer findet man umfangreiche Informationen. Und nachdem Bilder mehr als 1000 Worte sagen, hier einige Aufnahmen vom Tresterertanz 2012.

Zeller Tresterer 2012: Tanz
Der traditionelle Tresterer Tanz. Die Tresterer bringen als Schönperchten Glück und Segen für die Familien sowie Fruchtbarkeit und reiche Ernte auf Feld und Flur. (Quelle: tresterer.com)

Zeller Tresterer 2012: Schiachpercht
Auch die Schiach'n dürfen nicht fehlen. Sie verkörpern die Unbill der Natur: beispielsweise die dunklen Wintertage, Unwetter, Blitzschlag, Lawinen usw. Sie werden schliesslich auch von den Schönperchten, den Tresterern, aus den Stuben und von den Höfen verwiesen - ein Sieg des Hellen über das Dunkle. (Quelle: tresterer.com)

Zeller Tresterer 2012: Krapfenschnapper
Der Krapfenschnapper beschützt den Hühnerstall. Seine zweite Aufgabe bestand früher im Heischen von Naturalien. Krapfen, Speck und Schnaps waren eine willkommene Aufbesserung der sonst eher kargen Nahrung. Mit der Listigkeit eines Fuchses hatte er damals den Bäuerinnen möglichst viel Essbares, vor allem aber Krapfen herauszulocken - deshalb erhielt er seinen Namen: Krapfenschnapper. (Quelle: tresterer.com)

Wir bedanken uns bei den Zeller Tresterern für den Besuch und wünschen euch "an Fried, an G'sund und an Reim" für 2012!

tradition | wirtshaus
steinerwirt-blogspot-com | 10-01-2012, 18:15

Kunst im Hotel - alle Herbstveranstaltungen im Überblick

kunst hotel steinerwirt


Kunst, Kultur und Kulinarik im Steinerwirt 1493 wirtshaus kultur hotel Zell am See


Der Herbst steht im Steinerwirt jedes Jahr unter den Zeichen von Kunst, Kultur und Kulinarik. Von September bis November verkürzen wir die Zeit bis zum ersten Schnee mit Literatur, bildender Kunst, Musik und Genuss. Die Verbindung von Restaurant, Kunst und Hotel schafft eine besondere Atmosphäre - eine Melange aus urbanem Flair und alpiner Lebensweise.

TIPP: Alle Veranstaltungen können jetzt ganz einfach im Kalender gespeichert und mit Freunden geteilt werden. Einfach den entsprechenden Link ++Termin vormerken++ anklicken und auf der Zielseite die jeweilige Veranstaltung für iCal oder Google speichern oder auf Facebook bzw. Tiwtter teilen (siehe Foto unten). Für diesen kostenlosen Service bedanken wir uns bei der Infoplattform qype.com.

So gehts: Steinerwirt Events für iCal, Google Calendar, Facebook und Twitter

16/09 - 25/09/2011
Spezialitätenwoche: Schokolade - die süsse Versuchung

Köstliche Nachspeisen, kreiert von unserer Chef de Patisserie Christine Truskaller. Passend zur Jahreszeit verwöhnen Sie Küchenchefin Barbara Mairhofer und ihr Team mit Spezialitäten vom heimischen Wild. Der Herbst kann kommen!
++Termin vormerken++

21/09/2011
Lesung: Manfred Baumann “Wasserspiele. Ein Salzburg-Krimi”

Salzburg zu Pfingsten. Einheimische und tausende Touristen freuen sich auf die Salzburger Pfingstfestspiele und die Attraktionen der berühmten Wasserspiele im Lustschloss Hellbrunn. Dort feiert auch der Magistratsbeamte und Societylöwe Wolfgang Rilling ein rauschendes Fest ganz im Stil der lebenslustigen Fürsterzbischöfe aus früheren Tagen. Am nächsten Morgen liegt Rilling tot im Römischen Theater der Hellbrunner Wasserspiele. Erschlagen. Kommissar Martin Merana tastet sich durch den Fall, im Umfeld barocker Lebensfreude und privater Krisen. In Kooperation mit ZellerLesen. Beginn: 19.30 Uhr. Eintritt: frei
++Termin vormerken++

01/10/2011
Lesung: Josef Haslinger “Jáchymov”

Verrostete Stacheldrahtzäune, zusammengestürzte Baracken: die Überreste eines Gefangenenlagers. Jáchymov, wie dieser Ort des Schreckens heißt, gilt bis heute als tschechoslowakischer Gulag. In seinem neuen Roman zeigt Josef Haslinger ein Stück Geschichte, das im Schatten des großen Europa zu verschwinden droht. Erschienen bei Fischer. In Kooperation mit ZellerLesen. Beginn: 19.30 Uhr. Eintritt: frei
++Termin vormerken++

08/10/2011
Konzert & Lesung: Hans Fuchs, Peter Medek, Charly Rabanser “zeit:los”

Hans Fuchs und Peter Medek spielen Bekanntes und eigene Kompositionen, Charly Rabanser liest. Ein Abend zur Verinnerlichung und Entschleunigung, konzentriert auf Leben. Das Leben und das, wofür wir es halten. “Gedanken über so manche Facette des Lebens, in der die Dimension Zeit wenig Rolle zu spielen scheint. Keine Rezepte oder Anleitungen für Glück oder Ähnliches, sondern Lautmalereien, in denen sich jemand verlieren kann oder auch nicht.” In Kooperation mit zeit:los. Eintritt: Eu 10,- (VK Eu 9,-).
++Termin vormerken++

19/10/2011
Vernissage: Heidi Popovic “Passion”

Einer unserer Lieblingskünstler präsentiert seine aktuellen Werke – und eines davon bleibt fix im Steinerwirt installiert. Eine Übersicht über die Werke des Künstlers finden Sie auf www.heidi-popovic.com Wir dürfen gespannt sein! In Kooperation mit Kultur Raum Zell. Beginn: 19.00 Uhr
++Termin vormerken++

22/10 - 11/11/2011
Spezialitätenwoche: Herbstlicher Ganserlschmaus

Der Ganserlschmaus im Steinerwirt hat Tradition. Seit vielen Jahren verwöhnen wir unsere Gäste mit besten Freilandgänsen vom Gut Stadt Haag im Mostviertel. Dazu servieren wir Weine von Österreichs Topwinzern, mit besten Empfehlungen von unserem Sommelierteam.
++Termin vormerken++

02/11/2011
Lesung: Thomas Glavinic “Unterwegs im Namen des Herrn”

Die Pilgerfahrt auf den Balkan soll eigentlich zur Erleuchtung führen. Doch die bleibt aus. Thomas Glavinic und der Fotograf Ingo stehen kurz vor dem Nervenzusammenbruch: Die vierzehnstündige Busfahrt nach Bosnien mit den kauzigen Mitreisenden war schlimm genug. Im Pilgerort Medjugorje landen die beiden in einer perfekten Abfertigungsmaschinerie für gläubige Touristen. Zermürbt von den endlosen Gebeten der Religionsanhänger, versuchen sie zu fliehen, doch schon bald wünschen sie sich, sie wären bei den Predigern geblieben. Mit seinem neuen, brillanten Buch beweist Glavinic: Er ist böse – vor allem sich selbst gegenüber. Erschienen bei Hanser. In Zusammenarbeit mit ZellerLesen. Beginn: 19.30 Uhr. Eintritt: frei
++Termin vormerken++

kunst | info
steinerwirt-blogspot-com | 16-09-2011, 18:11

Eishockey, Gulag und Kommunismus

Ice Hockey World Championship 1947


Josef Haslinger aktueller Roman "Jáchymov" beschreibt ein Stück Zeitgeschichte, das im Schatten des grossen Europas steht.


"Durch Arbeit zur Freiheit" - so lautet die zynische Inschrift am Tor des  Straflagers Jáchymov im heutigen Tschechien. Hier wurden nach dem 2. Weltkrieg politische Häftlinge zur Zwangsarbeit verpflichtet. Sie mussten ohne jeglichen Schutz und unter unmenschlichen Bedingungen uranhaltiges Erz unter Tag abbauen. Die Gefangenen waren einer derart hohen radioaktiven Strahlung ausgesetzt, dass viele von ihnen an den Folgen starben.

So auch Bohumil Modry, dessen Geschichte Josef Haslinger in seinem aktuellen Roman "Jáchymov" (erschienen im Fischer Verlag) erzählt. Modry war Tormann des erfolgreichsten Eishockeyteams der Tschechoslowakei: WM Bronze 1938, WM Gold 1947 und 1949, Olympia Silber 1948 in St. Moritz. Er galt als der beste Torhüter der Nachkriegszeit.

Photo: Bohumil Modry bei seiner Verhaftung 1950, courtesy of www.politictevezni.cz

1950 wurde Modry wegen Hochverrat und Spionage zu 15 Jahren Haft verurteilt. Es war dies ein Akt der Willkür des kommunistischen Regimes, das befürchtete, das Eishockey Nationalteam würde sich bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft ins Ausland absetzen. Einen Teil seiner Gefängnisstrafe musste Modry im Lager Jáchymov abbüssen. Er wurde nach fünf Jahren Haft vorzeitig entlassen, war aber bereits infolge der radioaktiven Strahlung schwer krank. Bohumil Modry verstarb 1963 an Leukämie. 2011 wurde er in die Hall of Fame der International Ice Hockey Federation aufgenommen. Weitere Infos im Wikipedia Eintrag über Bohumil Modry.

Am Samstag, 1. Oktober 2011 um 19.30 Uhr, liest Josef Haslinger aus Jáchymov im Steinerwirt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit ZellerLesen statt, der Eintritt ist frei. Reservierungen bitte telefonisch unter 06542 72502.

Photo: courtesy of S. Fischer Verlage

Titelphoto: Eishockey WM 1947 in Prag, courtesy of LTC Praha Hockey Club

kultur | literatur
steinerwirt-blogspot-com | 15-09-2011, 06:47

Über den Wolken...

Beech Model 17 Staggerwing in Zell am See, by Steinerwirt

... muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.

Ich habe im Steinerwirt einige besondere Menschen kennengelernt: aber ein Weltenbummler vom Format eines Bill Charney ist mir bis dato nicht untergekommen. Bill hat bereits sein halbes Leben im Cockpit verbracht. Seine Karriere begann als Linienpilot bei United Airlines. Nebenbei flog er Militärjets bei der Air National Guard, danach als aktiver Kampfpilot unter anderem in Nord Korea und Vietnam. Nach seinem Abschied vom Militär machte er bei United Airlines Karriere. Sage und schreibe 33,000 Flugstunden hat Bill insgesamt im Cockpit verbracht - von der Boeing 747 bis zum Thunder Jet. Würde jemand täglich 8 Stunden lang fliegen, so bräuchte er dafür über 11 Jahre.

Beech Model 17 Staggerwing Cockpit by Steinerwirt, on Flickr

Heute ist Bill 75 Jahre alt und fliegt um die Welt. Allein, dafür in einem Flugzeug, das nur wenig jünger ist als er selbst. Die Beechcraft Model 17 - auch bekannt unter dem Namen "Staggerwing" wegen ihrer versetzten Tragflächen - gilt als Klassiker unter den Oltimern. Das erste Mal sah Biff Windsock - Bills Pseudonym aus seinen Tagen bei United - eine Staggerwing 1940 bei einer Flugshow. "Es war Liebe auf den ersten Blick", sagt er und sein Blick spricht Bände. Wer dieses Flugzeug sieht, dem ist alles klar: die Staggerwing ist kraftvoll, elegant und wunderschö. Wie Bette Davis. Oder Lauren Bacall. In den 30er Jahren war der Doppeldecker DAS Flugzeug für Ölmagnaten, der erste Learjet seiner Zeit. Dementsprechend stylish ist das Interieur: Ledersitze mit Lammfellbezug, Leselampen, alles vom Feinsten. Und mit einer Reichweite von 1700 km und einer Höchstgeschwindigkeit von 430 km/h und kommt man nicht nur weit, sondern auch schnell ans Ziel. Mit dem Tempo konnte die Liebe nicht mithalten: über 50 Jahre dauerte es, bis Bill seine Staggerwing endlich erobern konnte. Seither ist "The Red Rockette" - die er nach der weltberühmten Tanztruppe aus New York benannte - seine ständige Begleiterin.

The Powerful Beech Staggerwing in Zell am See, by Steinerwirt

Aber Bill hat nicht nur das Fliegen im Kopf. Er unterstützt aktiv die Hilfsorganisation "Wings of Hope", die Versorgungsnetzwerke und Krankenstationen in entlegenen Gebieten betreut. Als Transportmittel in der afrikanischen Savanne oder dem Urwald in Mittelamerika kommen oft Kleinflugzeuge zum Einsatz. Das ist aber nicht der Grund, warum Bill Wings of Hope schätzt. "Was mir an Wings of Hope gefällt ist ihre absolute politische, religiöse Unabhängigkeit. Sie helfen einfach den Notleidenden." Übrigens: Wings of Hope ist 2011 für den Friedensnobelpreis nominiert.

Aber was bringt einen Weltreisenden überhaupt nach Zell am See und in den Steinerwirt? Es ist die Suche nach dem perfekten Apfelstrudel. Neben der Fliegerei sind Süssspeisen die grosse Leidenschaft von Captain Windsock. Und um den ultimativen Apfelstrudel zu finden, kann man schon mal rund um die Welt fliegen, von Neuseeland über Australien, Malaysien, Thailand, Indien, den Persischen Golf, Zypern und Griechenland nach Österreich. Nur in Vietnam durften er und die Staggerwing nicht einreisen. Mangelnde Flughöhe, so die offizielle Version. Bill nimmt es nicht tragisch. Der Apfelstrudel gehört ja nicht unbedingt zu den Nationalgerichten Vietnams. Und schliesslich soll man sein Ziel nie aus den Augen verlieren.

Captain Bill Charney at Steinerwirt in Zell am See

info | news
steinerwirt-blogspot-com | 13-07-2011, 17:59

Cloud Computing im Hotel

The innovative Zell am See Hotel

Der Steinerwirt, Google Apps und die Wolke

Kommunikation ist eine Kernkompetenz eines Hotels und vor allem eines Wirtshauses. Meine Urgrossmutter, die Steinerwirtin, sagte: am Stammtisch kommen die Leute zusammen. Und das gilt noch heute. Deshalb gibt es im Steinerwirt selbstverständlich noch immer einen Stammtisch. Aber viele unserer Gäste und Freunde leben in aller Welt. Auch wenn sie nicht vor Ort sind, so möchten sie doch wissen, was bei uns so läuft und es ist für uns wichtig, mit diesen Menschen in Verbindung zu bleiben. Gleichzeitig möchten wir auch Gäste gewinnen, die uns - und die wir - vorher noch nicht kannten. Für beides ist entscheidend, wie wir kommunizieren und welche Mittel wir dafür verwenden.

Als unser Server im Oktober 2009 schrottreif war, haben wir uns zu einem mutigen Schritt entschlossen: die gesamte Email Korrespondenz sollte in Zukunft über Webmail laufen. Nachdem ich privat seit April 2005 ein sehr zufriedener Gmail User bin, war es naheliegend, auch mit dem Steinerwirt zu Google zu wechseln. Seit fast zwei Jahren laufen alle Emails der Hotelkorrespondenz und die Kalenderverwaltung über Google Apps for Business. Dadurch können wir von jedem Ort der Welt aus mit unseren Gästen in Kontakt bleiben, Termine organisieren und Reservierungen verwalten. Und statt einem aufwendigen und teuren Servers zahlen wir Eu 40,- pro Jahr an Servicegebühr. Seit einiger Zeit entwickeln wir ein neues Projekt auf dem Gebiet SaaS (Software as a Service), und zwar gemeinsam mit dem Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Erlangen-Nürnberg. Aber davon ein anderes Mal...

Wer mehr über Cloud Computing im Steinerwirt erfahren möchte, der findet viele Informationen hier:

  • Was macht der Steinerwirt in der Cloud? - das Video zeigts (Chip, 28.04.2011)

  • Der Steinerwirt hebt ab - und fliegt in die Wolke (CIO, 09.02.2011)

  • Cloud Computing: die Revolution aus den Wolken (Die Welt Online, 08.10.2010)

  • Google Apps und unser Sales Team (GASTRO das Fachmagazin, 03/2010)

  • Ein Hotel geht neue (virtuelle) Wege (FM Online, 18.01.2010)


    hotel | info
  • steinerwirt-blogspot-com | 13-07-2011, 17:47

    Winzertag im Steinerwirt / 7. Juli 2011

    Winzertag im Steinerwirt - Topweine aus Österreich

    Am 7. Juli ist es soweit: Österreichs Topwinzer kommen zum "Steinerwirt Winzertag"

    Dass der Steinerwirt eine grosse Liebe zum Thema Wein hat, sieht man bereits an unserer Weinkarte. Das jährliche Highlight in Sachen Wein ist der Steinerwirt Winzertag, den wir gemeinsam mit unserem Partner Vinobile organisieren. Übrigens bereits seit 2005. Der Winzertag ist eine Weinverkostung, eine sehr gute sogar. Aber er ist mehr als nur das. In jedem Wein steckt nämlich sehr viel vom Winzer drin, und viele Winzer sind interessante und aussergewöhnliche Menschen. Nur ein Butcher bringt Schwarz Rot zusammen und Heribert Bayers Herzblut kommt mit genausoviel Selbstvertrauen daher wie er selbst. Und wenn ich an Franz Zottlöderers Riesling denke, dann ist dieser Wein so geradlinig wie der Franz. Und deshalb freue ich mich auf die Winzer mindestens so sehr wie auf die Weine!

    Folgende Winzer haben bereits fix zugesagt: Heribert Bayer, Josef Dockner, Daniel Jaunegg, Weingut Gerald Malat, Hannes Reeh, Weingut Erwin Sabathi, Johann Schwarz, Axel Stiegelmar vom Weingut Juris und Franz Zottlöderer. Moritz Herzog vertritt die Riege der neun Pannobile Winzer, und Hans Holl von Wagner's Weinshop präsentiert deutsche Rieslinge. Und mit etwas Glück ist das Weingut Franz Hirtzberger auch vertreten.

    Wir freuen uns über jeden, der am Donnerstag, 7. Juli 2011 ab 15 Uhr mit dabei ist. Die Anreise ist nicht schwer, und Zimmer gibts im Steinerwirt. Unkostenbeitrag: Eu 12,- pro Person (für Hotelgäste des Steinerwirts kostenlos).

    news | wirtshaus
    steinerwirt-blogspot-com | 25-06-2011, 12:12

    Bestsellerautor Kurt Kuch in Zell am See

    Literatur im Zell am See Kultur Hotel

    Der Autor von "Land der Diebe" liest im Steinerwirt

    Kommenden Freitag, den 24. Juni 2011, startet der Steinerwirt in den Kultursommer. Auf Einladung von ZellerLesen, eine Initiative von Buchhandlung Ellmauer und Stadtbücherei Zell am See, präsentiert Kuch Kuch seinen aktuellen Bestseller "Land der Diebe" (erschienen bei ecowin). Beginn ist um 19.30 Uhr bei freiem Eintritt. Kurt Kuch ist seit 1996 für das Nachrichtenmagazin „NEWS“ tätig, wo er seit 2005 die Position des Chefreporters und ab 2009 zusätzlich die des Ressortleiters Innenpolitik innehat. Alfred Worm lobte ihn als den besten Enthüllungsjournalisten der jüngeren Generation. In "Land der Diebe" beschreibt er die Hintergründe zu den schwersten Skandalen, die Österreich in der jüngsten Vergangenheit erschüttert haben: unter anderem Buwog-Affäre, Hypo Alpe Adria-Skandal und die Ungereimtheiten im Umfeld des Eurofighter Vertrags. In der nächsten Ausgabe der Pinzgauer Nachrichten, die diesen Mittwoch erscheint, ist ein ausführliches Interview mit dem Erfolgsautor. Für Steinerwirt's Blog Leser gibt es exklusiv einen kleinen Vorgeschmack. Das volle Interview findet ihr am Mittwoch in den Pinzgauer Nachrichten.

    PN: Auf welchen Coup sind Sie besonders stolz? Was haben Sie bewirkt?

    Kurt Kuch: Ich beschränke das auf die letzten zwölf Monate: Das Beschaffen des Hypo-Ermittlungsaktes; die Enthüllung der “part of the game”-Affäre, wegen der der Kärntner FPK-Chef Uwe Scheuch demnächst vor Gericht steht; die Enthüllung, dass Walter Meischbergers Rücktritt nach der “bar aufs Handerl”-Affäre von der FPÖ erkauft wurde; das Beschaffen der WikiLeaks-Akten der US-Botschaft in Wien und schließlich die Affäre um die Kärntner Werbeagentur “Connect”, die zu zwei Rücktritten, mehreren Hausdurchsuchungen und umfassenden Ermittlungen der Korruptionsstaatsanwaltschaft geführt hat. Ich habe aber auch mit “kleineren” Enthüllungen große Freude: Beispielsweise mit jenem burgenländischen Bürgermeister, der die Landtagswahl in seiner Gemeinde gefälscht hat. Der Mann steht übrigens Ende Juni deswegen vor Gericht. Dieser Fall hat jetzt auch dazu geführt, dass der Nationalrat diese Woche das Wahlrecht geändert hat.

    news | kultur
    steinerwirt-blogspot-com | 21-06-2011, 08:16

    Steinerwirts Lieblingslektüre

    The coolest Library in Zell am See by Steinerwirt

    Zwei Zeitschriften, die der Steinerwirt immer gerne liest: Datum und The Gap

    Im Haus von Dominik war es, ich kann mich noch genau erinnern: drei, vielleicht vier Ausgaben der Zeitschrift lagen ordentlich gestapelt auf dem Wohnzimmertisch. Auffallend, der fette Schriftzug auf dem Titelblatt: "Datum" stand da, "Seiten der Zeit" im Untertitel. Soso, Seiten der Zeit also. Dass es nicht nur die aktuelle Ausgabe war, konnte kein Zufall sein: Dominik ist nicht gerade der Typ Messie. "Ich hatte viel zu tun, bin einfach noch nicht dazugekommen. Du weisst schon." Wusste ich: meine ersten zwei Urlaubstage gehen regelmässig fürs Nachlesen drauf. Gute Reportagen haben kein Ablaufdatum. Tagesaktuelle Berichterstattung mag knackiger sein, haltbar ist sie meistens nicht. Am nächsten Weihnachtsabend lag ein Jahresabo unterm Christbaum. Meine Frau kann Gedanken lesen, dachte ich mir. Oder das Christkind. Seither lese ich jede Ausgabe von der ersten bis zur letzten Seite, ziehe mir Reportagen über Bulldozer, Supermarktkassiererinnnen, Johannes Gudenus oder die österreichische Jägerlobby rein. Und Listen, jede Menge Listen. Ich liebe Listen, die im Datum besonders. Empfehlenswert: die Online Ausgabe von Datum.

    Nicht minder freuen wir uns monatlich auf den Erscheinungstermin von The Gap, für mich eines der wenigen heimische Musik- (oder Kultur-?) Magazine mit internationalem Format. Für eine Medienlandschaft wie die österreichische eine echte Bereicherung. Datum bohrt in den Wunden der österreichischen Gesellschaft, ortet Eiterbeulen und, bisweilen, Geschwüre. Das sind die Augenblicke, wo eine Dosis Gap dir wieder auf die Beine hilft. Ein, zwei Seiten, und Du fühlst sich, als käme der nächste A Train gleich um die Ecke. Mief raus, Gap rein. Gotta love it: Kolumnen, Events, und Reviews, Reviews, Reviews. Alben, Bücher, Games, you name it. Fabelhaft kurz und bündig als Tweet. Wem wir diesen kulturellen Befreiungsschlag verdanken? Thomas Epple - vielen als Vinyltom ein Begriff - hat bei einer seiner legendären Vinyltomsessions im Steinerwirt eine Ausgabe dabei. Seitdem sind wir alle: Feuer und Flamme! Lust bekommen? Dann nichts wie hin auf www.thegap.at

    Damit Zell am See weiss, wie der Hase läuft, liegen beide Magazine im Steinerwirt auf.
    Ihre persönliche Ausgabe von The Gap finden Steinerwirt Hotelgäste sogar auf ihrem Zimmer. Natürlich jeden Monat neu. Für diesen grossartigen Support bedanken wir uns herzlich bei Monopol!





    reviews | music
    steinerwirt-blogspot-com | 27-04-2011, 10:40

    Die Geschichte vom guten Winzer

    Wein geniessen in Zell am See: Steinerwirt

    Der Steinerwirt schreibt gerne und ist auch ein Freund des Weines. Was herauskommt, wenn man diese beiden verbindet, findet ihr in dieser kleinen Geschichte. Viel Spass beim Lesen... Und natürlich beim Raten!

    Es war einmal ein junger Mann, der lebte an einem See, hinter dem erstreckten sich die schönsten Weingärten des Landes. Eines Tages fragte ihn sein Vater, was er denn werden wolle, und er antwortete ihm: "Was ich werden will? Winzer will ich werden, Vater." Da sprach der Vater "Was, Winzer willst du werden? Nein, Bub, für einen Winzer bist du nicht klug genug. Du wirst Metzger." Und der junge Mann, weil er folgsam war und den Vater achtete, tat wie ihm geheissen. Jeden Tag aber, wenn er zur Arbeit ging, wanderte sein Blick über die sanften Weinberge und sein Herz wurde traurig. Eines Morgens begegnete ihm auf dem Nachhauseweg ein altes verschrumpeltes Männlein, das trug einen Flasche Wein auf dem Rücken. "Willst du mir nicht die Flasche nach Hause tragen?", fragte ihn das Männlein. "Sie wiegt mir so schwer, dass es mir fast das Kreuz brechen will. Du aber bist jung und stark." - "Das bin ich wohl, komm nur her und lass dir helfen", sagte der junge Mann, denn er hatte ein gutes Herz. Sprachs, und nahm dem Alten die Flasche ab. Die Flasche aber war schwer, so schwer, dass er sie fast nicht zu tragen vermochte. Bis sie bei der Seekeusche des Alten angekommen waren, taten ihm Arme und Beine weh und er war vollkommen ausser Atem.

    "Weil du mir geholfen hast", sagte der Alte, "werde ich dir zum Dank ein Geheimnis verraten. Geh ins Nachbardorf bis ans Ende der Strasse. Dort steht ein ein grosses rotes Haus, darin wirst du finden, wonach Dein Herz schon so lange sucht." Der junge Mann tat, wie ihm geheissen. Das Haus aber gehörte einem berühmten Winzer, dessen Weine in aller Welt bekannt waren. So zögerte er ein wenig, gab sich dann aber einen Ruck und ging hinein. Der alte Winzer aber nahm ihn auf wie einen Sohn und brachte ihm alles bei, was er wissen musste. Jeden Tag nach der Arbeit lief der junge Mann zu ihm und half bei der Arbeit. Eines Tages aber nahm ihn der Alte beiseite und sagte zu ihm: "Mein Junge, viele Jahre lang bist Du mir beseite gestanden, jetzt ist es an der Zeit, dass Du Deinen eigenen Wein kelterst. Geh und zeig, was Du gelernt hast." Und zum Abschied gab er ihm seine eigene Rebschere als Geschenk.

    Der junge Mann aber ging nach Hause und begann, den Weingarten zu bestellen, wie ihm aufgetragen. Er hegte und pflegte die alten Rebstöcke, und als die Zeit zur Ernte gekommen war, schnitt er vorsichtig und bedächtig die Reben vom Stock. Und wahrlich, als er den Wein zum ersten Mal kostete, tat sich ihm der Himmel auf. Seither zählt der Wein Jahr für Jahr zu den besten seiner Sorte. Und obwohl der junge Mann mittlerweile selbst ein berühmter Winzer geworden war, blieb er bescheiden. Auch als der alte Winzer längst verstorben war, liess er jedes Jahr zur Erinnerung "with friendly help of "mr.k."" auf die Flasche seines Meisterwerks schreiben, bis zum heutigen Tage.

    Und jetzt gehts zur Sache - das Weinrätsel kann beginnen:
    Wer ist einander begegnet? Wie heisst der Wein? Wer diese Fragen als erstes richtig beantwortet, den laden wir gerne ein, eine Flasche dieses Weins gemeinsam mit uns im Steinerwirt zu leeren.*

    * Teilnahmeberechtigt ist eigentlich jeder, mit ein paar Ausnahmen: diejenigen, die nicht mitmachen dürfen, wissen es aber ohnehin selbst! Kleine Anmerkung zum Schluss: berücksichtig werden nur vollständige Antworten (Vor- und Nachname beider Personen, Weinname und Rebsorte). Bitte nur direkt hier im Blog als Kommentar posten!


    Johannes Schwaninger, 2011

    geschichte | wein
    steinerwirt-blogspot-com | 17-04-2011, 20:39

    Zell am See: Geschichte des Steinerwirts

    Steinerwirt um 1920

    Der Steinerwirt zählt zu den ältesten Gebäuden von Zell am See und blickt auf eine lange Historie zurück.

    Zell am See: Hotels und Geschäfte prägen heute das Ortsbild der historischen Kleinstadt. Über 8,000 Gästebetten zählt die Gemeinde bei knapp 10,000 Einwohnern. Dabei ist Zell am See alles andere als eine Stadt aus der Tourismusretorte, sondern blickt auf eine lange Geschichte zurück. Während der Römerzeit war "Cella in Bisontio" quasi die letzte grössere Station vor den Alpen - bereits vor 2000 Jahren gab es einen regen Austausch von Waren über die Hohen Tauern. Salz war das wichtigste Exportgut in Richtung Süden, im Gegenzug brachten die Samer - so nannte man früher die Händler - Wein aus dem heutigen Italien mit. Es gab eigene "Weinlehen", die den Wein direkt von den Samern kaufen durften. Und genau als solches wurde der Steinerwirt erstmals historisch erwähnt.

    Im 18. Jahrhundert wurde unter Kaiserin Maria Theresia begonnen, alle Liegenschaften auf Basis der vorhandenen Urkunden systematisch zu erfassen - das bis heute gültige Grundbuch war geboren. Im Grundbuch der Kastralgemeinde Zell am See hat der Steinerwirt die Einlagezahl 5. Die niedrige Einlagezahl weist darauf hin, dass der Steinerwirt eines der ältesten Gebäude in Zell am See ist, erwähnt al "radiziertes Wirtsgewerbe" 1626 im Hofurbar fol. 1179 (in früheren Dokumenten auch als "Gartenweinlehen"). Als Zell am See 1357 Bannmarkt wird, bekommt der Steinerwirt im Hausverzeichnis die Nummer 3. Auch auf allen wichtigen historischen Darstellungen der Stadt ist das Haus zu sehen. Es gehört also zu den ältesten Häusern im Markt Zell und dürfte zwischen 1250 und 1300 errichtet worden sein. 1493 erfolgt laut Gewerbekataster der Eintrag des Wirtsgewerbes im Bannmarkt Zell am See, das heisst, ab diesem Zeitpunkt ist der Steinerwirt ein konzessioniertes Wirtshaus.

    Der Name Steinerwirt kommt von den Besitzern Stainer. Diese hatten den Steinerwirt zwar nur von 1746 bis 1776 in ihrem Besitz, der Name ist dem Haus in der Dreifaltigkeitsgasse aber geblieben. Das ist umso bemerkenswerter, als dass Wirtshäuser - früher nicht anders als heute - ihren Namen oft mit dem Besitzer änderten. Über die Stainers ist wenig bekannt: 1754 wurde Martin Stainer laut Zeller Bürgerbuch als "Zeller Burger" aufgenommen, 1764 auch Josef Stainer, vermutlich sein Sohn. Ich stelle mir also die Herren Stainer als bemerkenswerte Persönlichkeiten vor, die im wahrsten Sinne des Wortes einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.

    Am 8. März 1892 kaufte Franz Hasenauer den Steinerwirt von Simon Huber. Im Kaufvertrag, der noch bei uns aufliegt, sind einige interessante Details enthalten: so hatte Simon Huber ein Wohnrecht im Haus, freie Kost und es musstem ihm auf Wunsch eine Kutsche und ärztliche Versorgung gestellt werden. Seit damals ist der Steinerwirt im Besitz der Familie und wird heute in fünfter Generation von Johannes und Gunda Schwaninger gefürt. Somit sind wir Teil der Geschichte dieses Hauses, als gestalterische Unternehmer sind wir sein Wegweiser in die Zukunft.

    Besonderer Dank geht an Cav. Horst Scholz vom Bezirksarchiv Pinzgau , der die Geschichte des Steinerwirt ausführlich recherchiert hat.

    zell am see | geschichte
    steinerwirt-blogspot-com | 12-04-2011, 18:35

    Aleandrew auf Entdeckungsreise

    Checking in

    Es gibt viele Arten, den Steinerwirt zu erkunden. Wir haben einen guten Freund, "Per Drop Lab" von Team Aleandrew gemeinsam mit unserem Fotografen Gernot Gleiss auf Entdeckungsreise geschickt. Enjoy!

    Making friends

    A little chat with the chef

    Checking weight

    Enjoying the free internet

    Drinking Tea in the ThinkTank

    In the library


    In the sauna

    View from the roof terrace

    Lord of the wine cellar

    Where am I?

    Keeping up-to-date

    Some rest, finally...

    Character: Per Drop Lab, courtesy of Mr. Wany, Milano
    Location: Boutique Hotel Steinerwirt, Zell am See
    Photography: Gernot Gleiss, Klagenfut
    kunst | hotel
    steinerwirt-blogspot-com | 12-04-2011, 18:35

    Pasta Vitalis

    Steinerwirt´s Pasta Vitalis - das Rezept

    Der Frühling ist da - und mit ihm die Zeit für leichte Speisen!

    Wie das halt oft so ist daheim: der Appetit ist da, aber die Zeit knapp und der Kühlschrank wieder mal halbleer. Versuch´s doch mal mit Spaghetti Vitalis. Die schmecken super und sind einfach und schnell zubereitet. Eine leichte Speise, die perfekt zur Jahreszeit passt. Und wer zum Kochen trotzdem keine Lust hat, der besucht uns im Steinerwirt 1493.

    Zutaten für 4 Personen, Dauer 10-15 Minuten

    Pasta
    400 g Spaghetti Nr. 5
    frisch geriebener Parmesan

    Pesto
    100 ml Olivenöl
    1 Bund Basilikum
    20 g Pinienkerne
    Salz, Pfeffer aus der Mühle
    1 EL geriebener Parmesan
    ½ Knoblauchzehe

    Gemüse
    100 g Champignons
    50g Zuckererbsenschoten
    1 kleine Zucchini
    1 rote Paprika
    1 gelbe Paprika

    1. Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen.

    2. Für das Pesto Pinienkerne ohne Fett in einer heissen Pfanne anbräunen. Kurz abkühlen lassen. Alle Zutaten für das Pesto mixen und mit Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken.

    3. Gemüse in kaltem Wasser waschen und schneiden.

    4. Spaghetti im Salzwasser al dente (6 - 7 Minuten) kochen.

    5. Währenddessen das Gemüse in Olivenöl in der heißen Pfanne anschwitzen.

    6. Spaghetti abseihen und zum Gemüse dazugeben.

    7. Mit Pesto verfeinern und Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken.

    kulinarik | rezept
    steinerwirt-blogspot-com | 22-03-2011, 13:41

    Auf der Via Culinaria: Vincent trifft Rosi

    Eine nicht alltägliche Begegnung im Weinkeller des Steinerwirts

    Vincent Verelst ist einer der populärsten Urlaubsjournalisten mit zahlreichen Fans in Holland und Belgien. Seine Sendung auf BVN erfreut sich grösster Beliebteit - und wer ihn einmal kennengelernt hat, der weiss, warum! Vincent ist ein ausgesprochen charmanter und lockerer Moderator, ein Profi ohne Starallüren. Vergangenen Herbst war Vincent auf der Via Culinaria im Salzburger Land unterwegs und besuchte unter anderem den Weinkeller im Steinerwirt. Besonders gut hat ihm natürlich unsere Rosi gefallen.

    Rosi, das ist ein Weissweincuvée aus Grüner Veltliner, Riesling und Chardonnay, das von den beiden Diplomsommeliers Roland und Simon (daher der Name: RO-land & SI-mon - ganz schön clever) und dem Steinerwirt höchstpersönlich geblendet wurde. Wie das? Ganz einfach, wer sich mit dem Thema Wein intensiv auseinandersetzt (und das tun wir!), den packt irgendwann einmal der Ehrgeiz eines eigenen Cuvées. Und weil man für ein grossartigen Wein nur aus den besten "Zutaten" blenden kann, verliessen wir uns hier voll auf unseren Hauswinzer Franz Zottlöderer aus Strass.

    Die Sendung mit wirklich tollen kulinarischen Tipps aus dem Salzburger Land ist online auf der Webseite von Vlaanderen Vakantieland auf EEN (Tipp für Ungeduldige: das Steinerwirt Feature beginnt nach exakt 4:42 Minuten). Und wer Rosi gerne kennenlernen möchte, trifft sie täglich im Steinerwirt und das zu einem fairen Preis: die 1.5 l Magnum Flasche kostet zum Mitnehmen Eu 25,- und Eu 49,- im Restaurant. Enjoy!

    video | wirtshaus
    steinerwirt-blogspot-com | 17-03-2011, 19:19

    Hotels sollen sein wie das Reisen selbst...

    Urlaub im Boutique Hotel Steinerwirt 1493 in Zell am See

    Leicht und licht. Schwebend. Vorübergehend. (Arno Geiger)


    Wir lesen viel. Na ja, eigentlich lesen wir eher viel zu wenig, aber da geht es uns wohl allen gleich. Aber was immer wieder auffällt: in fast jedem Buch wird gereist oder auf Urlaub gefahren. Irgendwann braucht auch der fleissigste Protagonistin ein paar Tage Ruhe. Oder die langweilige Existenz eines Anti-helden ein bisschen Aufregung und Spannung. An diesem Punkt schicken die Autoren ihre Romanfiguren dann auf Urlaub und die Geschichte ist gerettet. So ist unser Hotelfolder entstanden: wir haben gelesen, markiert und dann aus den Einzelzitaten eine lose zusammenhängende Ministory gebastelt. Eine literarische Collage, sozusagen. Und Anja Gasser, ihres Zeichens wunderbar talentierte Grafikerin, hat das Ganze dann visuell in Form gebracht. Damit es etwas gleichschaut, halt... Und wer diesen Folder lieber in den Händen hält: einfach vorbeischauen und mitnehmen oder kurzes Mail schreiben, wir schicken ihn auch gerne mit der Post zu! Übrigens: Bücherfreunde finden im Steinerwirt 1493 eine grosse Auswahl an Kunstbüchern und zeitgenössischer Literatur, und das auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch.

    info | prospekt
    steinerwirt-blogspot-com | 10-03-2011, 21:38

    Der Stapelsessel 3/4/3 - wissen Sie, worauf Sie bei uns sitzen?

    Steinerwirt Gäste sitzen am liebsten auf dem Stapelstuhl L10 von Roland Rainer


    Roland Rainer (1910 - 2004) war einer der wichtigsten österreichischen Archi- tekten des 20. Jahrhunderts und sein Stapelsessel 3/4/3 ein Klassiker.


    Mit der Planung der Wiener Stadthalle und des ORF Zentrum am Küniglberg und seiner Rolle als Oberstadtplaners von Wien war Roland Rainer ein Symbol des Wiederaufbaus nach dem 2. Weltkrieg. Sein Entwurf eines Gesamtkunstwerkes gewann 1954 den Wettbewerb für die Wiener Stadthalle vor dem finnischen Architekten Alvar Aalto. Dieses Konzept schloss konsequenterweise die gesamte Inneneinrichtung mit ein. So entstanden der Stapelsessel 3/4/3 (wegen der markanten Lochung in der Rückenlehne) und der Armlehnstuhl 4/5/4 (bisweilen findet man aber auch 3/4/3 Armlehnstühle). Bei beiden Modellen ist der Rahmen aus massivem Buchenholz gefertigt. Die Sitzfläche ist eine Birkensperrholzschale auf Bugholzrahmen, die in den Farben schwarz oder nussbraun lackiert bzw. natur belassen wurde. 1964 wurde auch die Olympiahalle in Innsbruck mit diesen Stühlen ausgestattet. Bei der Renovierung im Jahr 2004 entschloss man sich, die Stühle zu ersetzen, und so kamen wir mit Hilfe unseres Architekten in den Besitz der Stühle. Zugegebermassen sind nicht alle in perfektem Zustand, aber dafür sitzt man im Steinerwirt auf einem Stück österreichischer Designgeschichte. Übrigens seit dem Jahr 2000 ist eine Neuauflage des Armlehstuhls 4/5/4 wieder im Handel erhältlich.

    kunst | hotel
    steinerwirt-blogspot-com | 10-03-2011, 19:17

    Kunst, die unter die Haut geht: Mr. Wany im Steinerwirt1493

    Graffiti Kunst im Steinerwirt - die neue Ausstellung wird am 26. März eröffnet - inklusive einer tollen Überraschung für alle Besucher!

    Mr. Wany - hinter diesem Pseudonym verbirgt sich der italienische Street Art Künstler Andrea Sergio aus Brindisi. 1990 erscheinen die ersten Graffitis mit dem Tag "Wany" in seiner Geburtsstadt - Sergio ist 12 Jahre alt, ein Frühstarter also. Nach Studienjahren in Rom arbeitet er ab dem Jahr 2000 als Art Director für Dynit in Bologna. In diesr Zeit entstehen viele Auftragsarbeiten unter anderem für Nike, Adidas, Coca Cola, MTV, D&G, VW und Timberland. Mittlerweile zählt Mr. Wany zu einem der bekanntesten Vertreter der italienischen Street Art, seine Graffitis werden auf zahlreichen internationalen Ausstellungen gezeigt. Seit 2005 lebt und arbeitet er in Mailand.

    Ab 26.03.2011 wird die Ausstellung "Urban Jungle" in der Hotelgalerie art1493 im Steinerwirt1493 in Zell am See eröffnet. Zur Vernissage wird Mr. Wany live eine Wand im Steinerwirt mit einem Graffito gestalten. Die Besucher haben Gelegenheit, den Entstehungsprozess des Kunstwerkes zu beobachten - bestimmt eine spannende Sache! Dieses Werk bleibt dem Steinerwirt dann permanent erhalten, es ist wie ein Tattoo für das Haus. Kunst, die unter die Haut geht, sozusagen.

    kunst | hotel
    steinerwirt-blogspot-com | 10-03-2011, 14:50

    Salzburger Nockerl

    Steinerwirt´s Salzburger Nockerl - das Rezept

    Süss wie die Liebe und zart wie ein Kuss... Die Geschichte eines Klassikers und das Original Rezept für daheim

    "Süss wie die Liebe und zart wie ein Kuss" - so schmecken Salzburger Nockerl. Heisst es zumindest in der Operette "Saison in Salzburg" von Fred Raymond. Aber bevor wir zum Rezept kommen, noch kurz einige Trivia rund ums Thema: Salzburger Nockerl sind, technisch gesehen, ein Soufflé und dementsprechend temperaturempfindlich. Die traditionellen drei "Gupfe" (Hügel) symbolisieren Mönchsberg, Kapuzinerberg und Gaisberg, die drei Hausberge der Stadt Salzburg. Und erfunden wurden sie im 17. Jahrhundert, angeblich sogar von Salome Alt. Salome Alt war die langjährige Maitresse des Fürsterzbischofs Wolf Dietrich von Raitenau, der für sie das heutige Schloss Mirabell bauen liess. Aber zurück zu den Salzburger Nockerl: hier ist unser Rezept und wir wünschen viel Spass & gutes Gelingen! Und wenn Ihnen das Selbermachen zu mühsam ist - der kommt einfach in den Steinerwirt 1493 in Zell am See!

    Zutaten für 4 Personen, Dauer 15-20 Minuten
    350 ml Eiweiß (= ca. 6 Eier)
    5 Eidotter
    90 g Zucker
    50 g Mehl
    2 EL Preiselbeeren
    Prise Vanillezucker
    Prise Salz
    flaches Keramikgeschirr

    Karamelsauce
    500 g Zucker
    400 ml Sahne

    Zubereitung:

    1. Backrohr auf 200° C erhitzen.

    2. Preiselbeeren gleichmäßig auf dem Boden des Keramikgeschirrs verteilen.

    3. Eiweiß und Zucker mit Salz zu Schnee schlagen

    4. Mehl und Vanillezucker unterheben.

    5. Eidotter gut verrühren und in die Masse unterheben.

    6. In Keramikgeschirr aufsetzen und bei 200° C für ca. 8 Minuten backen.

    7. Für die Karamelsauce Zucker karamelisieren, mit Sahne ablöschen, einkochen.

    TIPP:
    Für ein besonderes Geschmackserlebnis etwas Zitronenzeste zur Masse unterheben!

    kulinarik | rezept
    steinerwirt-blogspot-com | 22-02-2011, 08:49

    Mit unserem Newsletter erhalten Sie – passend zur Jahreszeit – interessante Urlaubsinfos aus dem Boutique Hotel Steinerwirt1493 und der Urlaubsregion Zell am See - Kaprun. Viel Spass!
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