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Der neue Steinerwirt – eine Symbiose aus Traditionswirtshaus und innovativer Hotellerie. Urban und traditionell. Spannung, Gegensätze und Reduktion auf das Wesentliche. Ein Schmelztiegel der Kulturen, in dem sich Einheimische und Gäste aus aller Welt gleichermaßen wohlfühlen. Die beiden Gastgeber haben den Spirit von New York nach Zell am See gebracht. Der neue Steinerwirt ist das Resultat eines langen Denkprozesses, bei dem weder das Klischee vom alpenländischen Hotel noch eine neuartige “effektvolle” Form bemüht werden sollten.
Für die Architekten Reinhard Madritsch und Robert Pfurtscheller standen demgemäss funktionelle Inhalte im Vordergrund. Gestalterische Elemente, auch wenn auf den ersten Blick als “Design” empfunden, wurden immer zweckorientiert entwickelt und ergaben sich aus ihrer funktionellen Bestimmung im Kontext zu der vorhandenen Bausubstanz. Grundsätzlich stehen Werte wie Kontinuität, Urbanität, Lebendigkeit und Liebe zum Detail im Vordergrund.
Alle 28 Zimmer wurden 2006 grundlegend saniert und neu gestaltet. Die helle Einrichtung aus massiver heimischer Fichte strahlt eine warme Atmosphäre aus. Die Badezimmer sind komplett mit Pandomo Streichbeton ausgestaltet und werden durch Abtrennungen aus satiniertem Glas und einer Schiebetür vom Schlafraum getrennt und dienen so gleichzeitig als Lichtobjekt. Alle Entwürfe stammen von den Architekten Madritsch & Pfurtscheller und setzen die klare Formsprache des Hotels auch bei den Möbeln fort.
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